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"Skurril", "Frivol", "Schicksal". Interne Bezeichnungen für Rubriken, die täglich in der Sendung Brisant gefüllt werden müssen. Millionen Zuschauer warten auf das tägliche Grauen.
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| Im Auftrag des Schicksals erzählt Lach- und Sachgeschichten über das Leben im Boulevardfernsehen. |
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Eine Milieustudie begleitet Macher und Dienstleister, Betroffene und Konsumenten.
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Gleichzeitig erleben wir den Alltag in der Dresdner Brisant-Redaktion und beim Münchner Zulieferer Das Redaktionsbüro.
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| Aus wahren Schicksalen macht das Fernsehen die Ware Schicksal, die millionenfache Abnehmer findet. Wir verfolgen den Weg dieses Wirtschaftsguts. |
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Im Auftrag des Schicksals fragt ohne zusätzlichen Kommentar. Welche Kriterien muß ein Schicksal erfüllen, damit es fernsehreif wird?
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Wie wird ein Thema verkauft? Gibt es Tabus? Wie bekommt man möglichst schnell ein fertiges Produkt?
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| Wer sind die Zulieferer? Und was ist die richtige Verpackung? |
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Wenn Redakteure und Reporter zu Anwälten der Betroffenen werden, erfüllen sie einen sozialen Auftrag.
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Einn Dienst für die Öffentlichkeit oder doch nur für Geld, Macht und Quote?
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| Wir weinen und lachen mit den Betroffenen. Sie verkaufen ihre Geschichte, auch ohne dafür Geld zu bekommen. |
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Für viele scheint es sogar ein elementares Bedürfnis zu sein, Schicksalsschläge zu verarbeiten, indem man sie zur Ware macht.
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Boulevardfernsehen ist der Tratsch im globalen Dorf. Ein betroffener Blick des Moderators, und es geht weiter.
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